Barbara Gilbert

Sopran

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Biographie

Ihre Ausbildung erhielt die gebürtige Amerikanerin an der University of Rochester und der Eastman School of Music (Meister Diplom und „Performer’s Certificate“) in Rochester, New York. Dort studierte sie Gesang mit Masako Toribara. Anschließend nahm sie an der Indiana Universität, Bloomington, ihr Doktoranden- Studium auf. Ihre Gesangslehrerin war Margaret Harshaw. In dieser Zeit sammelte sie erste Bühnenerfahrungen und wurde als Assistenz-Lehrerin verpflichtet. Ein Rotary-International- Stipendium ermöglichte ihr die Weiterführung ihrer Studien in der Schweiz am Baseler Opernstudio, die sie mit Auszeichnung abschloss.

Ihre ersten Engagements hatte Barbara Gilbert in der Schweiz an den Theatern in Basel, Bern und Biel. In der Spielzeit 1991/92 wechselte sie an das Saarländische Staatstheater in Saarbrücken, wo sie bis 2006 Mitglied des Ensembles war. Während dieser Zeit konnte man sie in einer reichen Palette von über 30 Opern-Rollen erleben, darunter Mimi (La Boheme), Cio-Cio San (Madama Butterfly), Senta (Der Fliegende Holländer), Marguerite (Faust), Marschallin (Der Rosenkavalier), Rosalinde (Die Fledermaus), Manon (Manon Lescaut), Violetta (Latraviata), Elisabeth (Tannhäuser), Chrysothemis (Elektra), Maddalena (Andrea Chenier), Arabella (Arabella), Desdemona (Otello), Elisabetta (Don Carlo), Amelia (Un Ballo In Maschera) und Contessa (Le Nozze Di Figaro). Auftritte in Beijing und Shanghai (La Boheme und Die Fledermaus) kamen durch Gastspiele des Saarlädischen Staatstheaters.

Gastengagements führten die Sopranistin an mehrere Theater im deutschsprachigen Raum (u.a. Frankfurt, Dresden, Hannover, Weimar, Dortmund, Düsseldorf, Karlsruhe, und Kassel). Im Juni 2007 singt Frau Gilbert mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz in München die Donna Juana (Don Gil von den Grünen Hosen, Braunfels). Es folgt im Herbst 2007 die Rolle der Marta in Tiefland (d’Albert) an der Volksoper in Wien. Zu ihrem vielfältigen Repertoire gehören auch Auftritte in Liederabenden und Konzerten.

In Würdigung ihrer künstlerischen Leistungen wurde 2003 der Titel Kammersängerin von der Regierung des Saarlandes an Frau Gilbert verliehen.

Repertoire
Gesungene Partien - Oper

AmeliaUN BALLO IN MASCHERAVerdi
AminaLA SONNAMBULABellini
AgatheDER FREISCHÜTZWeber
Alice FordFALSTAFF (Deutsche Fassung)Verdi
ArabellaARABELLAStrauss
ChrysothemisELEKTRAStrauss
Cio-Cio SanMADAMA BUTTERFLYPuccini
ContessaLE NOZZE DI FIGAROMozart
CorinnaDIE REISE NACH REIMSRossini
DesdemonaOTELLOVerdi
DidoDIDO UND AENEASPurcell
Donna ElviraDON GIOVANNIMozart
Donna JuanaDON GIL VON DEN GRÜNEN HOSENBraunfels (konzertant)
ElektraIDOMENEOMozart
ElisabethTANNHÄUSERWagner
ElisabettaDON CARLOVerdi
ElsaLOHENGRINWagner
Erste DameDIE ZAUBERFLÖTEMozart
EuridiceORPHEUSGluck
FriedaDAS SCHLOSSLaporte
GildaRIGOLETTOVerdi
KonstanzeDIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAILMozart
LeonoraIL TROVATOREVerdi
LiuTURANDOTPuccini
LuciaLUCIA DI LAMMERMOORDonizetti
MaddalenaANDREA CHENIERGiordano
ManonMANON LESCAUTPuccini
MarchesaENRICOTrojahn
MargueriteFAUSTGounod
MarschallinDER ROSENKAVALIERStrauss
MartaTIEFLANDd’Albert
MatildeGUGLIELMO TELLRossini (konzertant)
MicaelaCARMENBizet
MimiLA BOHÈMEPuccini
NivianeMERLINAlbeniz
PoppeaL'INCORONAZIONE DI POPPEAMonteverdi
SentaDER FLIEGENDE HOLLÄNDERWagner
SophieDIE RACHE EINER RUSSISCHEN WAISEGrünauer
TatianaEUGEN ONEGINTchaikowsky
TestoIL COMBATTIMENTO DI TANCREDI E CLORINDAMonteverdi
ViolettaLA TRAVIATAVerdi

Gesungene Partien - Operette

Hanna GlawariDIE LUSTIGE WITWELehar
KurfürstinDER VOGELHÄNDLERZeller
LisaDAS LAND DES LÄCHELNSLehár
RosalindeDIE FLEDERMAUSStrauss, J.

Konzert

BachCantata No. 51, "Jauchzet Gott in allen Landen"
BeethovenMesse C dur, Op. 86
BeethovenAn die Freude, Schlußchor, Symph. Nr. 9. Op. 125
BrahmsEin Deutsches Requiem
BrahmsLiebeslieder, Op. 52
BrittenWar Requiem
CasalsEl Pessebre (Die Krippe)
DvorakStabat Mater
FauréRequiem
GóreckiSymphony No. 3
HändelMessias
Haydn, J.Nelson Messe
Haydn, M.Requiem Solemne
MahlerSymphony No. 2
MessiaenPoèmes pour Mi
McCartneyLiverpool Oratorio
MozartExsultate, jubilate, K. 165 (158a)
MozartKrönungs-Messe, KV 317
MozartVesperae de Dominica, KV 321
PoulencGloria
RavelKantanten - Alcyone
RavelKantanten - Alyssa
RavelKantanten - Myrrha
RavelSheherazade
RavelTrois Poèmes de Stéphane Mallarmé
RossiniStabat Mater
SchubertStabat Mater, D. 383
SchumannSzenen aus Goethes Faust, WoO 3
StraussVier Letzte Lieder
SzymanowskiStabat Mater, Op. 53
VarèseOffrandes
VerdiRequiem

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Barbara Gilbert Foto: Bettina Stöß
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Presse

Die schwierige, in hoher Tessitura zu singende Titelrolle der Dona Juana, die ihrem Geliebten als Mann verkleidet in der Fremde auf die Probe stellt, war mit Barbara Gilbert hervorragend besetzt.

(Die Welt, 13. Juni 2007)


Wahre Seelentöne fand Barbara Gilbert immer aufs Neue – und sie ist neben ihren außerordentlichen Qualitäten als Sängerin eben auch eine herausragende Schauspielerin. Aus Bühnen-Figuren machte sie Menschen, mit denen man mitfiebern, lachen und leiden wollte; eine Sängerdarstellerin, die eine Rolle stets mit Verstand und Herz erfasst. Was erst recht klar wurde, wenn man Barbara Gilbert an der Seite von Gästen mit großen Namen in Saarbrücken erlebte. Das ihr das über die Jahre mit solcher Kontinuität gelang ist bemerkenswert: die Gilbert war immer eine sichere Bank für das Saarbrücker Haus. Und damit im besten Sinne eine Primadonna.....völlig frei von Allüren. Offen, freundlich und engagiert fürs Theater begegnet sie einem fern der Bühne.

(Saarbrücker Zeitung 2006)


Stimmlich und musikalisch erstklassig Barbara Gilbert als Chrysothemis.

(Elektra - Opernwelt 2006)


Die Sopranistin Barbara Gilbert erwies sich als exzellente Interpretin. Sie verfügte über den großen Atem, den die weit geschwungenen Melodiebögen verlangen.

(Vier Letzte Lieder - WÜS Würzburg 2005)


Barbara Gilbert lässt die Phrasen wunderbar weit ausschwingen, warm und edel ist bei ihr der kantable Fluss....höchste Innerlichkeit singt sie und zeigt sie auch als Darstellerin.

(Arabella - Saarbrücker Zeitung 2005)


Herausragend dabei der kraftvolle, gleichzeitig wunderbar klare Sopran von Barbara Gilbert.

(War Requiem - Opernnetz.De 2004)


Wissen Sie warum ich in Saarbrücken immer wieder gerne in die Oper gehe?...weil es dort Stimmen gibt wie die von Barbara Gilbert, die eben noch überzeugend der reifen Marschallin in ROSENKAVALIER Größe und Anmut gegeben hat, und nun genauso überzeugend die blutjunge MADAMA BUTTERFLY aus ihren Kirschblütenträumen in die Realität stürzen lässt.

(Madama Butterfly - SR3 Saarlandwelle 2001)


Barbara Gilbert, die der Partie darstellerisch wie sängerisch eine einprägsame Statur verlieh. Sie überzeugte ebenso durch bestechende Stimmkultur wie durch eine anmutige Natürlichkeit im Ausdruck.

(Die Rheinpfalz 2001)


Barbara Gilbert ist eine jugendliche entschlossene, nachdenkliche Marschallin von ausgesprochen noblem Timbre.

(Der Rosenkavalier - Die Rheinpfalz 2000)


Barbara Gilbert sang die Rolle mit ausgereifter Technik: sicheren Koloraturen, gut verblendeten Registern und unforcierten hohen Tönen. Das sie ihre Möglichkeiten der dynamischen Variation noch nicht voll ausschöpfte, erwies sich in ‚Dite alle giovine’, wo sie durch ein schönes, tragfähiges Piano aufhorchen ließ.

(La Traviata -Neue Zürcher Zeitung 1996)


Während mancher Passagen würde man es als unhöflich empfinden, sich auch nur zu bewegen, so sehr gelingt es Barbara Gilbert, die Zuhörer in Ihrem Bann zu schlagen.

(Turandot -Luxemburger Wort 1993)


Dabei ist eine außergewöhnliche Leistung Barbara Gilbert zu bescheinigen, die als Corinna durch exquisiten, warmgetönten, pastosen Sopranklang und Brillanz beim Passagenwerk sehr für sich einnahm.

(Die Reise Nach Reims -Opernwelt 1992)


Außergewöhnliches gelingt dagegen der Sopranistin Barbara Gilbert als Tatjana: mit ihrer leuchtkräftigen und gleichzeitig der subtilsten Nuancen fähigen Stimme und ihrem reich schattierenden Gestaltungselan stellt sie eine rührende, ja erschütternde Mädchenfigur auf die Bühne, ein Rollenporträt, das sowohl von künstlerischer Intuition als auch von schon erstaunlich reifem Können zeugt.

(Eugen Onegin -Der Bund 1991)